Die wundersame andere Welt

Vier Ruderer in Neuseeland

 
03Dezember
2017

Zurück in der Heimat

Wir sind zurück. Aus der wärmenden Sonne im kalten und weihnachtlichen Deutschland. Erstmal von den Flügen erholen und dann die gesamte Neuseelandreise verarbeiten.

Fabian und ich waren mit dem Camper 6.841 km unterwegs und Franzi und Luise 3.548 km.

Ach du geliebtes Neuseeland, wir vermissen dich jetzt schon. Doch wir werden dich und die vielen schönen und teilweise einmaligen Eindrücke nicht vergessen. Und wer weiß, ob und wann es ein Wiedersehen geben wird.

Ich für meinen Teil habe da noch die ein oder andere Stelle die ich sehen muss bzw. entdecken will. Und dann gibt es auch die Lieblingsplätze, wie z.B  Pohara Beach in der Golden Bay, der weiße Strand im hohen Norden, die Gletscher und die Wale und die unglaublich freundlichen Neuseeländer.

Aber zu Hause bleibt zu Hause, bei Familie und Freunden. Euch allen vielen Dank fürs Mitreisen, die vielen schönen Kommentare und eure Freude über unseren schönen Erlebnisse. Wir werden euch sicherlich noch lange von dieser Reise vorschwärmen. Wenn es euch zu viel wird und wir dies nicht merken, dann seid uns bitte nicht böse, aber Neuseeland ist nun ein Teil von uns. 

Euch liebe Franzi, Luise und Fabian danke ich euch, dass ihr mitgekommen seid. Fabian als treuer Mitradler der ersten Wochen bescherte mir eine völlig neue Art des Reisens und Erlebens. Dank der vielen Zeit konnte ich so richtig entspannen. Danke! Männerurlaub ist ja ganz schön, doch komplett waren wir erst als die Mädels da waren. Frischer Wind und gemeinsame Erlebnisse mit immer neuen krassen Eindrücken waren auch hier fester Bestandteil. Dir Franzi vielen Dank für die vielen Fotos, gerade für die normalen neuseeländischen Sichtwinkel. Luise hatte alles im Blick und war so wunderbar für Kleinigkeiten zu begeistern. Das hat mir wieder gezeigt, dass gerade die kleinen Dinge des Lebens so schön sein können. Vielen Dank euch Dreien!

02Dezember
2017

Zwischenstopp in Singapur

Hallo und auf Wiedersehen Singapur. Hier hatten wir knapp 5 Stunden Aufenthalt. Also die gratis 20 S$ abgeholt und ab in den Swimmingpool im Terminal 1 auf dem Dach besuchen. Das war super! Ein paar Sportgeräte stehen hier ggf. auch noch. Und dann gehts auch schon weiter nach Frankfurt mit Ankunft 06:30 Uhr.

Dank dezenter Weihnachtsdeko und -musik, werden wir langsam auf das, was uns in Deutschland erwarten wird, eingestimmt. 

01Dezember
2017

Auckland und Tschüss Neuseeland

Und nun ist es doch passiert: gerade in der größten Stadt des Landes kein free WiFi. Daher etwas später dieser Blogeintrag. 

Jetzt ist der Camper weg. Dafür kehrt wieder lamgsam normales Leben bei uns ein, denn wir schlafen in einem festen Haus  :-)  Zudem ist Auckland doch etwas anders, als die Weiten Neuseelands. Noch ein letztes Bad im Meer und ein kurzer Blick mit einem Lächeln auf das Erlebte. Schön wars!

Wir genießen den Nachmittag in Aucklands Hafen bei einem letzten Burger.

 

Morgen gehts mit dem Flieger über Singapur nach Frankfurt. Den Rest übernimmt die Bahn. Wenn alles klappt, dann sind wir gegen Mittag wieder zu Hause.

30November
2017

Letzter Tag im Camper

Auf zur letzten großen Fahrt durch Neuseeland und damit auch der letzte Tag mit dem Camper. Doch auch diese Fahrt konnten wir genießen. Durch lange Sanddünen, dichte Wälder und ausgehnte Tiefebenen führte uns die Tour. Selbst eine Fährfahrt war mit dabei. Nur wurde dabei unsere kleine Reisegruppe unfreiwillig getrennt. Die Fähre war voll. Beide Camperpaare haben die Wartezeit aber sinnvoll genutzt. Auch den größten Baum Neuseelands haben wir besucht. Nun ist der Camper aufgeräumt und die Tasche gepackt. Ein letztes Bad im Meer und ein letzter Sider. Gute Nacht. 

30November
2017

Die letzten Rad-Touren

Fabian: 4 kleinere Radtouren habe ich in den letzten Tagen noch unternommen und Luise den Fahrersitz im Camper übergeben. 3 davon sind erwähnenswert.

(23.11.2017)

Die erste führte mich ca. 100 km von Hobbiton nach Rotorua. Diese Tour ist ein schönes Beispiel dafür, wie verwöhnt man hier nach einiger Zeit ist. Zu Hause hätte ich mich mega über die Strecke gefreut, wenig Verkehr, schöne Landschaft und tolles Wetter! Hier war es „leider“ nichts besonderes mehr. Es ist heftig, wie verwöhnt man hier nach einiger Zeit ist ... 

(25.11.2017)

Es fällt mir schwer zu sagen, was meine schönste Tour war, aber die Strecke nach Coromandel kommt definitiv in die engere Auswahl. Von Süden aus kommend führte mich der Highway 25 gute 100 km an mein Ziel. Es war eine Strecke wie aus dem Bilderbuch!

Außerhalb geschlossener Ortschaften kann ich mich nicht an einen Abschnitt erinnern, der mehr als einen halben Kilometer gerade aus führte. Er Bestand nur aus Kurven und einem ewigen auf und ab. Mit dem Camper bestimmt irgendwann nervig, aber mit dem Rad ein absoluter Traum. Abwechslung und wunderschöne Landschaft mit Hügeln und streckenweise Meerblick. Das wäre eine Tour für eine Reisebroschüre :-)

(29.11.2017)

Vom Campingplatz in Whatuwhiwhi führte mich eine etwas über 140 km lange Tour entlang der 90 Mile Beach (sind in echt gar keine 90 Meilen) in den hohen Norden an das Cape Reinga.

Es war meine Abschlusstour für diesen Urlaub und wunderschön. Der Highway 1, der hier oben endet (oder beginnt) war bei weitem nicht so langweilig und gerade wie es auf der Karte aussah. Er schlängelte sich durch seichte Hügel und über Kuppen und immer wieder war ein Blick auf die Tasmanische See zu erhaschen.

Der sandige Boden war perfekt für das Nadelholz das hier wuchs und erinnerte mich vom Geruch her an die Atlantikküste in der Normandie, an der ich als kleines Kind mit meinen Eltern immer den Sommerurlaub verbrachte. Die Wälder haben mir zum Glück auch etwas von dem Wind genommen, der mir auf der Strecke immer wieder entgegen kam.

Nun, da mein Radl im Koffer verstaut ist, möchte ich festhalten, dass Neuseeland ein wunderschönes Fahrradland ist. Die Landschaft ist grandios und die Kiwis fahren sehr rücksichtsvoll. Auf den knapp verfehlten 1400 km hatte ich nur 2 unangenehme Situationen mit Autos, die aber bei weitem nicht so gefährlich waren, wie das, was ich in einer Woche in Hannover auf dem Rad erlebe.

Meine Kondition ist besser als erwartet, die Touren haben mich nicht wirklich fertig gemacht. Da bekomme ich Lust im Frühjahr wieder das eine oder andere Brevet zu fahren. Nur an meinem Gerüst muss ich etwas arbeiten. Die spontan auftretenden Gelenkschmerzen und der steife Nacken lassen sich bestimmt mit ein paar Justierungen am Rad in den Griff bekommen.

29November
2017

Cape Reinga

Am heiligen Ort, wo sich Tasmann See und Pazifik vereinen, wo die Seelen der verstorbenen Maori ihren Weg gehen, da ist die Nordspitze Neuseelands. Hier steht ein weißer Leuchtturm und blickt weit übers Meer. Heute traffen sich hier nicht nur die Meere, sondern auch zwei Wetterfronten.     

 

Übrigens endet hier auch der Highway 1, dessen anderes Ende Fabian und ich ja auf der Südinsel in Bluff auch gesehen haben. 1.452 km trennen beide Orte. Schon krass. Zeigt uns aber auch, wie viele schöne Orte wir schon unterwegs gesehen haben. Ab hier geht es nun langsam aber sicher heimwärts. Aber auch auf dieser Fahrt gibt es noch so einiges zu entdecken.

Fabian ist heute bis hierher geradelt und dafür sogar vor uns aufgestanden.

Und nun hoffe ich, dass ihr angeschnallt seid, denn jetzt ging es zu meiner Ersatz-Joker-Aktivität dem Sanddünen-Boarding. Mit einem Board die Dünen runterflitzen und links und rechts fliegt der Sand nur so dahin. Ich denke, dass sich gerade Fabian hier auch ein wenig drauf gefreut hat. Den Sand hatten wir jedenfalls dann überall! Also wirklich überall ;-) Echt eine coole Aktion. 

Nach einer sportlichen Aktivität, darf die Kalorienzufuhr nicht fehlen. Also gab es Eis für alle.

 

Nachdem wir gestern schon einen mega schönen weißen Strand besucht haben, waren wir heute am Rarawa Beach. Hier gibt es den feinsten Sand der Welt. Für Eieruhren ist er zu fein, aber für die Füllung von Brustimplantaten perfekt. Dazu kommt die zumindest heute perfekte Brandung. So ne Gaudi hatte ich zuletzt in meinen 30ern.

Auf der Seite der Tasman See verläuft zum Cape Reinga der 90 Meilen Beach. Dieser ist zwar keine 90 Meilen lang, aber auch ganz schön. So kamen nicht nur die Mädels, sondern auch unser zweiter Camper in den Genuss von Strandsand.

 

Das Wetter hat heute super mitgespielt, Sonne beim Frühstück und Regenpausen bei unseren Stopps. Nur abends wollte es einfach nicht aufhören.

28November
2017

Ein typischer 28. Novembertag

November oh du November, warum muss es am 28.11. immer regnen? Naja egal, wir machen das beste draus :-)

In Whangarei gibt es auch ein Kiwi-Haus und dieses haben wir spontan besucht. Das Gehege für die zwei Kiwis war deutlich größer und kaum waren wir drinn, schaute der Eine neugerig raus. Er wurde immer mutiger und flitzte zwischendurch immer wieder in seine Hütte. Diesmal konnten wir ihn in Ruhe bewundern und beobachten. Übrigens ist der Kiwi der einzige Vogel, der seine Nasenlöcher an der Schnabelspitze hat. So kann er bis tief in der Erde nach passender Nahrung suchen.

Einen Zwischenstopp legten wir bei den Rainbow Falls ein. Wieder anders und wieder schön. Da die Sonne bisher fehlte, gabs auch kein Rainbow.

Weiter dem Highway 10 folgend, mussten wir unbedingt einen Stopp in Mangonui einlegen. Dieser kleine feine Ort in einer Bucht versprüht Urlaubsfeeling pur. Kleine Läden, schöne Restaurant und das direkt am Wasser. Letztlich gab es Fish & Chips für alle.

Auf der Halbinsel Karikari schlugen wir in Whatuwhiwhi unser Lager auf. Während Fabian radelte, erkundeten wir die Strände. Die Maitai Bay ist cool, doch der große weiße lange Strand hat uns deutlich mehr geflasht. Dieser war mein persönlicher Traumstrand in diesem (und letzten) Urlaub. Die Wellen waren perfekt zum Schwimmen und es gab ausreichend Strandgut. Die Ausbeute bei den Mädels war beachtlich. Dabei hat man, laut Franzis Anmerkung, doch über 99% zurück gelassen (müssen). Kurzer Hand wurde festgelegt, dass zerbrechliches Strandgut in Fabians Fahrradkoffer kommt. Er habe ja schließlich eh Übergepäck. (Er war nicht so begeistert.)

Bei einem Sider geht der gefühlt 34. Geburtstag zu Ende. Und schön wars. Vielen Dank für eure Glückwünsche und das ihr an mich bzw. uns gedacht habt. Und für morgen heißt es schon mal anschnallen und tief Luft holen. Juhu!

27November
2017

Whangarei und die Kauribäume

Unsere Fahrt führt uns weiter nach Norden. Über Auckland geht es nach Whangarei. Dort besichten wir nach der Ankunft die Whangarei Falls und einen Park mit Kauribäumen. Diese kommen nur auf der Nordinsel vor und sind DIE Bäume in Neuseeland. Kerzengerade wachsen sie empor.

26November
2017

Beaching in Hahei

Da mein Englisch nicht das beste ist und ich immer wieder neue Wort- und Satzkreationen hervorbringen, ist "beaching" eigentlich wieder selbsterklärend. Für die die zweifeln, es bedeutet "Strandtag". Und diesen hatten wir heute gleich doppelt.

Der erste Weg, d.h. es war eher eine Wanderung, da diese als einfacher Weg schon 1,5 Stunde dauerte, führte uns zur Cathedral Cove. Bergauf und Bergab und quer durch den Dschungel und mit einmal  ... steht man an einem Traumstrand. Der Durchgang durch die Cove war durch das Wasser verhindert, aber die Gesamtszene hat für alles entschädigt. So sind wir geschwommen, von Felsen gesprungen und haben das einzige Wolkenloch des Tages perfekt genutzt.

Zum Abend hin waren wir am Hot Water Beach. Einen haben wir ja beteits an der Tasman See mit dem schwarzen Sand besucht. Nun war dieser am Pazifik. Zwei Stunden vor und nach der Ebbe kann man wieder Löcher buddeln und in diesen baden. Das Wasser war diesmal so heiß, dass wir uns oft erschrocken haben. Gute Badewannentemperatur war gesichert. Diesmal waren auch gut 100 weitere Leute vor Ort. Das heiße Wasser kommt vom darunter fließenden Lavastrom. Schon cool oder?

25November
2017

Auf dem Weg nach Norden

Auf ins Beach-Paradies nach Coromandel. Dschungel, Berge und super geile Strände, dass u.a. bietet diese schöne Halbinsel. 

Während Fabian radelte, wollten wir uns in Whangamata DEN Surfer-Strand schlechthin ansehen. Nun gut. Ohne Wellen keine Surfer. Dann halt ein kurzer Stadtbummel.

Unser Nachtlager für die nächsten zwei Nächte schlagen wir in Hahei auf. Gelegen in einer traumhaft schönen Bucht mit Blick auf die viele kleine vorgelagerten Inseln. Damit ihr nicht zu neidisch werdet, gibt es heute keine Fotos. Aber morgen wieder ganz bestimmt ;-)

Alltag in Neuseeland

Es gibt ja für die Neuseeländer, und manch andere mir unbekannte Personen, nichts besseres als gutes Eis. Kann man nachvollziehen, muss man aber nicht. Die erste Kugel kostet hier ein Schweinegeld, d.h. so um die 4 €. Die zweite Kugel ist da schon deutlich billiger, so 0,50-1 €. Und jetzt kommts: Man sagt ja immer, die Größe ist nicht so wichtig - ist klar ;-) Denn hier ist Größe Standard, nämlich so wie eine voll ausgewachsene Frauenfaust. Also schon deutlich größer als bei uns. Der Nachteil ist nur, dass meistens nur zwei Kugeln in die Becher bzw. Waffel passen. Und das ist doch voll blöd. Aber egal, Eistechnisch sind wir (ich auf jeden Fall) nicht unterzuckert.

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